Außerklinische Intensivpflege
Spezialisierte pneumologische Mitbehandlung und Verordnung in der Sertürner Praxis
Unsere Leistung
- fachärztliche Beurteilung der respiratorischen Situation und des individuellen Versorgungsbedarfs
- Verordnung der außerklinischen Intensivpflege bei vorliegenden Voraussetzungen
- Mitwirkung an Behandlungsplan, Therapiezielen und medizinischer Koordination
- pneumologische Einschätzung bei Beatmung, Trachealkanüle, Sekretmanagement und Weaning-Perspektive
So läuft die Verordnung ab
- Zunächst prüfen wir die vorliegenden Befunde, den klinischen Status und die aktuelle Versorgungssituation.
- Falls erforderlich, beziehen wir vorhandene Unterlagen aus Klinik, Pflege und Hilfsmittelversorgung in die Beurteilung ein.
- Die Verordnung erfolgt auf den vorgesehenen Formularen mit medizinischer Begründung und Behandlungsplan.
- Je nach Fall sind Verlaufskontrollen und Folgeverordnungen notwendig.
Wichtig zu wissen
Außerklinische Intensivpflege ist keine allgemeine Pflegeleistung. Sie betrifft Patientinnen und Patienten, bei denen jederzeit lebensbedrohliche Situationen eintreten können und deshalb eine hochqualifizierte medizinische Behandlungspflege erforderlich ist.
Hinweis für Patienten und Angehörige: Bitte bringen Sie zum Termin nach Möglichkeit aktuelle Entlassbriefe, Beatmungs- oder Trachealkanülenunterlagen, Medikationsplan sowie Kontaktdaten des Pflegedienstes mit. |
Typische Fragestellungen in unserer Praxis
- Besteht ein Anspruch auf außerklinische Intensivpflege?
- Welche ärztlichen Unterlagen werden für die Verordnung benötigt?
- Wie sieht der medizinische Behandlungsplan aus?
- Welche Verlaufskontrollen sind sinnvoll und wann ist eine Folgeverordnung möglich?
BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN & MEHR
Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten, die Ergebnisse stehen unmittelbar nach der Messung zur Verfügung
Zur Messung der Diffusionskapazität atmet der Patient eine Testluft ein, der eine bestimmte (gesundheitlich unbedenkliche) Menge von Kohlenmonoxid (CO) beigemischt wurde. Nach dem Einatmen enthält diese Testluft weniger Kohlenmonoxid als vorher.
Mit der Testung der Atemmuskelkraft lassen sich Einschränkungen der maximalen Kraft bei der Einatmung, sowie eine erhöhte Beanspruchung der Einatmungsmuskulatur erkennen. Sowohl akute als auch chronische Erkrankungen können Ursache sein.
Die Blutgasanalyse (kurz BGA, mitunter auch unter dem Eponym Astrup nach Poul Bjørndahl Astrup bekannt) ist ein Verfahren zur Messung der Gasverteilung (Partialdruck) von O2 (Sauerstoff), CO2 (Kohlenstoffdioxid) sowie des pH-Wertes und des Säure-Basen-Haushaltes im Blut.
Die Thorakoskopie ist eine endoskopische Untersuchung, bei der ein Gerät – hier Laparoskop genannt – bestehend aus Kamera, Lichtquelle, Spül- und Absaugvorrichtung sowie eventuell kleinen Instrumenten zur Probenentnahme in den Körper eingeführt wird.
Die Bronchoskopie ist ein medizinisches Untersuchungsverfahren. Dabei wird ein Endoskop über Mund oder Nase eingeführt und durch die Trachea in die Bronchien der Lunge vorgeschoben.
Bevor die medikamentöse Therapie einer bösartigen Erkrankung begonnen werden kann, muss sie genau geplant werden. Es gibt sehr viele verschiedene antineoplastische (gegen bösartige Neubildungen) Medikamente, für die einzeln oder in Kombination mit anderen Medikamenten eine besonders gute Wirksamkeit bei bestimmten Krebserkrankungen nachgewiesen ist. So wird z.B. eine bösartige Erkrankung der Harnblase ganz anders behandelt als eine bösartige Erkrankung der Niere oder der Prostata. Auch die Dosierung der Medikamente unterliegt bestimmten Regeln, die man anhand von Studienergebnissen festgestellt hat.
